Gründungserfolge

In bislang sechs Ausschreibungsrunden wurden insgesamt 30 Forschungsprojekte mit Ausgründungspotenzial ausgezeichnet.

14 Ausgründungen konnten seither realisiert werden:


Als Spin-Off der TU München im Oktober 2022 gegründet, nutzt INVITRIS Bakteriophagen zur Therapie von antibiotika-resistenten Infektionen und hat eine besondere Technologie entwickelt, mit der man erstmals in vitro genetisch optimierte Bakteriophagen zur Therapie von antibiotika-resistenten Infektionen herstellen kann.


Die Plattform-Technologie von Fusix Biotech basiert auf einem hybriden Virus-Konstrukt mit einem einzigartigen fusions-basierten Wirkmechanismus, der Sicherheit und Effektivität in der klinischen Anwendung verbessert und die systemische Administration ermöglicht. Das Start-up wurde im Frühjahr 2022 aus der TU München heraus gegründet.


OpSYon Therapeutics
wurde Anfang 2022 als Spin-Off aus dem Genzentrum der LMU München gegründet. Ziel sind neuartige Krebs-Immuntherapien, die die Hemmung des Immun-Checkpoints mit einem Antikörper-basierten Tumortargeting in einem Medikament kombinieren.


Plectonic Biotech
entwickelt Nanoschalter für Antikörper, um die Spezifität und Effektivität von Immuntherapien bei Krebs zu verbessern. Als Spin-off der Technischen Universität München wurde es im Januar 2022 gegründet.


Smartbax
ist ein Spin-off der Technischen Universität München und wurde im April 2021 gegründet. Smartbax entwickelt neuartige antibakterielle Verbindungen gegen multiresistente Bakterien und schwer zu behandelnde Biofilme.


Ende 2020 wurde Roscue Therapeutics gegründet. Das Team hat die Entwicklung und Vermarktung von Ferroptosemodulatoren für den therapeutischen Einsatz zum Ziel.


ImmuCon
von der Universität Regensburg - ebenfalls Anfang 2020 gegründet -  hat einen Antikörper für die Kombinationstherapie mit Steroiden zur Behandlung von akuten Schüben bei Multipler Sklerose entwickelt.


Knowing01 ist ein Spin-off des Institute of Computational Biology am Helmholtz Munich, wurde Anfang 2020 gegründet und hat eine Software zur Verarbeitung von Big Data entwickelt, um Biomarker und Zielstrukturen für Medikamente für personalisierte Therapien zu identifizieren.


Im Juli 2019 wurde Tubulis gegründet. Das Forscherteam der LMU München und des FMP Berlin entwickelt Protein-Medikamenten-Konjugate, indem es proprietäre neue Technologien mit krankheitsspezifischer Biologie kombiniert. Ziel ist es, das therapeutische Potenzial von Antikörper-Medikamenten-Konjugaten (ADCs) zu erweitern und so bessere Ergebnisse für die Patienten liefern. 


Als Spin-off der Uniklinik Würzburg wurde Anfang 2019 Cherry biolabs gegründet. Das Unternehmen ein neues Antikörperformat entwickelt, das T-Zellen noch präziser zu Krebszellen leiten soll. Die Idee basiert auf zwei unvollständigen Antikörperfragmenten (Hemibodies), die jeweils gegen eine unterschiedliche Zielstruktur auf den Krebszellen gerichtet sind und erst im Tumorgewebe zu einer funktionierenden Einheit werden.


Im Frühjahr 2017 wurde zudem T-CURX gegründet. Das Spin-Off des Universitätsklinikums Würzburg arbeitet an einer neuen Generation von CAR T-Zellen, die eine stärkere Antitumorwirkung haben und zugleich eine überschießende Reaktion des Immunsystems verhindern.


Preomics
ist eine Ausgründung des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried. Das Unternehmen wurde Anfang 2016 gegründet, um die massenspektrometrie-basierte Proteomik in die klinische Anwendung zu bringen.


2014 wurde MetaHeps gegründet, ein Spin-Off aus der LMU München. Das Unternehmen hat eine innovative Plattformtechnologie zur Vorhersage von Wirkstoff-induzierten Leberschäden im individuellen Patienten entwickelt.


Die auf personalisierte Immuntherapien fokussierte Trianta Immunotherapies GmbH ist eine Ausgründung aus dem Helmholtz Zentrum München. Das Start-up wurde kurz nach seiner Gründung von Medigene aus Martinsried übernommen. Durch die Ausrichtung auf die innovativen Immuntherapien von Trianta hat die Medigene AG ihre Marktkapitalisierung mehr als vervierfacht.